“Die Modefotografie hat mir die Möglichkeit geboten, Ideen und Träume zu inszenieren und das Frauen- und Männerbild, das ich im Kopf hatte, zu formulieren. Außerdem war es ein parallel laufender Gegenpol zu der Dokumentarfotografie, in der ich nichts inszenierte.”
Angefangen hat Ute Mahler mit der Modefotografie schon 1975, nachdem sie ihr Studium an der HGB Leipzig abgeschlossen hatte und obwohl Modefotografie für sie damals nur von beiläufigem Interesse war. Sie interessierte sich vor allem für die Menschen und deren Gesichter und vielleicht schaut man bei ihren Fotos deshalb auch immer zuerst auf das Gesicht und dann erst auf die Kleidung…. aus dem Zusammenhang der Zeitschriften- oder Werbestrecke gerissen, könnten viele ihrer Fotos wie der Teil einer Dokumentation verstanden werden. Die Personen scheinen immer ganz zufällig im Bild zu sein wenn Ute Mahler die Kamera auslöst – das ist die ganz große Qualität ihrer Bilder; Frauen (manchmal auch Männer) und Mode beiläufig zu inszenieren – wie im richtigen Leben.
In diesem Buch werden nun endlich die Bilder vorgestellt, mit denen die langjährige Sibylle-Fotografin bekannt wurde.
Die Journalistin und Schriftstellerin Annett Gröschner, in jungen Jahren schon eine Bewunderin der Arbeit von Ute Mahler, schildert in einem persönlichen Text wie sie Ute Mahler und ihre Bilder kennen und lieben lernte. Ute Mahlers und Johanna Eckhardts Texte beschreiben die biografischen, historischen und kulturellen Hintergründe, die die Fotografin und ihre Arbeit bis heute beeinflusst haben. Sie erzählen auch ihren Werdegang, die Geschichte der Zeitschrift Sibylle und das Selbstverständnis der Redaktion, das sich in den Fotos von Ute Mahler ebenfalls widerspiegelt.
Wir freuen uns, dass wir jetzt, nach vielen Titeln an denen Ute Mahler direkt oder mittelbar beteiligt war, auch einmal sie alleine als Fotokünstlerin in einem Buch verlegen können.
–> Weitere Informationen folgen in Kürze





