»Was ich sehe, fotografiere ich. Was ich nicht sehen kann, beschreibe ich mit Worten. Die sinnliche Beziehung zur Welt versuche ich mit der Fotografie in ästhetischen Mustern zu organisieren.« Manfred Schmalriede
Der im Herbst 2023 verstorbene Fototheoretiker, Professor, Dozent, Schulgründer und Autor. Manfred Schmalriede (*Pforzheim 1937) hinterließ eine umfangreiche Sammlung von Schriften und Vorträgen, die er im Zusammenhang mit Lehrtätigkeiten, für Zeitschriften, Ausstellungen und Buchprojekte verfasste. Zu Lebzeiten ist jedoch nie ein Buch erschienen, das seine umfangreiche publizistischen Projekte gesammelt vorstellt. Die für dieses Buch nun zusammengestellten Grundlagentexte wurden noch gemeinsam von Manfred Schmalriede und den Herausgebern ausgewählt. Die Ordnung und Struktur des Buches haben Silke Helmerding (Professorin für künstlerische Fotografie an der Hochschule Pforzheim) und Jörn Vanhöfen (ehemaliger Student von Manfred Schmalriede, Fotograf, Lehrer und zusammen mit Manfred Schmalriede und Arno Fischer Mitbegründer der Fotoschule am Schiffbauerdamm, fas) festgelegt.
Zu Manfred Schmalriede: Kunststudium (HbK Hamburg), Studien der Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie (Stuttgart und Tübingen) sowie Ästhetik und Semiotik bei Max Bense in Stuttgart. 1971–2002 Professor für Kunst- und Designtheorie, Semiotik und Ästhetik an der Hochschule Pforzheim; 1979–1991 Lehrauftrag für Geschichte und Theorie der Fotografie, Gesamthochschule Essen (vormals Folkwangschule); 2000–2006 Mitbegründer und Lehrer an der Fotoschule Fotografie am Schiffbauerdamm (fas); Workshops zur Theorie der Fotografie, Cranbrook Academy, MI und State Universität, Cleveland Ohio; 2007 Gründung der Neuen Schule für Fotografie in Berlin (International Academy for Photography, IAPh), wo er als Vorstandsmitglied und Dozent maßgeblich wirkte.










